Sonntags Brathähnchen

Ich glaube es ist ganz schön erwachsen, wenn man seine Eltern in die eigene Wohnung zum Essen einlädt. Schade! Manchmal wäre ich gerne wieder ein Kind. Manche Studenten werden ja gar nicht von ihren Eltern im „Elend“ (dem Studienort) besucht und einige würden sie bestimmt auch nicht freiwillig rein lassen. Ich habe mir aber vorgenommen meinen Eltern etwas Leckeres zu kochen und sie zu beeindrucken.

Emma hat dann mal eben ihren Papa angerufen und gefragt, wie man denn nochmal das Sonntags Brathähnchen kocht. Das Rezept ist so einfach, dass es auf zwei Post-its passt und mehr Anweisungen wäre auch vergebene Mühe. Für Emma sind Rezepte eher gut gemeinte Ratschläge.

Original Sonntags Brathähnchen Rezept

Außerdem sollten wir das Brathähnchen auf die Seite legen und nach der Hälfte der Zeit umdrehen. Dann bleibt die Brust saftig und die Flügel werden schön kross. Ich konnte das Hähnchen ganz gut mit den Kartoffeln abstützen, damit es nicht umfällt. Man muss dann nur etwas aufpassen, wenn man das Gemüse umrührt.

Das Essen war ein voller Erfolg! Ich glaube meine Eltern kommen gerne wieder.  Beim nächsten Mal würde ich die Pilze nicht so klein schneiden, weil die beim Backen ja auch immer noch schrumpfen.

Zutaten:

  • 1 großes Brathähnchen
  • 1kg Kartoffeln
  • 500g Pilze (z.B. kleine Champignons)
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 4 Zweige Thymian

  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

  1. Das Hähnchen mit Salz, Pfeffer und dem Thymian würzen. Das ganze bei ca. 170 Grad in den Backofen (Umluftgrill)
  2. Nach 15 Minuten die Kartoffeln und Zwiebeln (vierteln) hinzugeben.
  3. Nach erneut 15 Minuten die Pilze in die Auflaufform und ab und zu das Gemüse rühren.
  4. Nach ca. 30 Minuten das Hähnchen auf die andere Seite drehen
  5. Nach 75 Minuten sollte das Hähnchen knusprig und das Gemüse durch sein. Fertig!

Da wir vorher im Aachener Café zum Mohren waren und sehr guten Kuchen gegessen haben, hat ein Brathähnchen so gerade für vier Personen gereicht. Studenten und gefräßigen Teenagern würde ich empfehlen lieber zwei Vögel zu machen. Da bleibt ja vielleicht auch noch was für den nächsten Tag!

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